Bereits die Ankunft auf dem Flughafen von Koh Samui ist ein Vorgeschmack dessen was mich in den nächsten Tagen auf der Insel erwartet; nämlich paradiesische Entspannung! Männliche Besucher wird dieser Eindruck spätestens auf der Herrentoilette des Flughafens erwarten, denn die stehende Erleichterung wird nicht von einer leblosen weiß gekachelten Wand beobachtet, sondern von lauter neugierigen Zierfischen, die aus dem Inneren eines riesigen Aquariums zu mir rüber schauen. Übrigens: Wer bereits die Flughäfen von Frankfurt, New York oder Dubai kennengelernt hat, wird meinen er stünde hier an einem Bushaltehäuschen. Nur das dieses Häuschen von Palmen umgeben und frisch herausgeputzt daherkommt.

Der “Big Buddha”

Kleiner Junge, große Kokosnüsse

Der Fahrer bringt mich in das Imperial Samui, etwas südlich von Chaweng an der Ostküste der Insel. Das Hotel wurde an einer Hanglage platziert, so dass ich etwas aus der Puste komme, nachdem ich die gefühlten 80 Treppen vom Strand hinauf in mein Zimmer hinter mich gebracht habe. Dafür führt der Weg durch eine idyllisch angelegte Gartenanlage mit vielen schattigen Bäumen und kleinen Bachläufen aus denen mich erneut neugierige Fische mit ihren Stielaugen angaffen.

Das “Imperial Samui”

Das “Imperial Samui” kommt im ersten Moment etwas mediterran daher…

Das Hotel ist ein geeigneter Ausgangspunkt, um die Sehenswürdigkeiten der Insel zu erkunden, ob geführt in der Gruppe oder auf eigene Faust auf den spottbilligen Mopeds… Da Koh Samui lediglich zwei Mal so groß ist wie die Insel Sylt muss man kein Sebastian Vettel sein, um das Eiland gemütlich per Kraftrad zu umrunden – was ich denn auch tue.

Den Sonnenaufgang vom Balkon bestaunen

Was mich während des Aufenthaltes aber nachhaltig beeindruckt hat ist das thailändische Neujahrsfest „Songkran“. Ursprünglich hat dieser Feiertag einen religiösen Hintergrund und kommt durch die Waschung von Buddha-Statuen zum Ausdruck. Allerdings rückt dieser Ritus zunehmend in den Hintergrund und wurde von einer exzessiven Wasserschlacht in ganz Thailand abgelöst.

Der Anthong Marine Park mit seinem kristallklaren Wasser

Kalksteinfelsen wohin ich blicke…

Gerne würde ich ein paar Bilder zeigen, das Mitführen von Kameras oder Handys ist aber nicht empfehlenswert, es sei denn man ist japanischer Herkunft. Diese scheinen sich auch von literweisem Wasser nicht abschrecken zu lassen und haben eigens für diese Veranstaltung vorgesorgt, in dem sie mit Regencape und wasserfesten Fotoapparaten bewaffnet sind – ein japanischer Tourist gibt sich keine Blöße!

Bereits die ersten Schritte aus dem Hotel werden dann auch zu einem nassen Erlebnis. Ich rede nicht von Kindern mit Wasserpistolen; hier haben insbesondere die Erwachsenen martialisch aufgerüstet – Wasserschläuche und 10-Liter Eimer kommen hier zum Einsatz. Also, vergessen Sie’s! Sie werden nass. Man muss das Spielchen einfach mitspielen und selbst zurückschlagen – bei einer Lufttemperatur von über 30° C freut man sich sowieso über jede Erfrischung.

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