Outback Deluxe
- 29.05.10
- von Roland Galka
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Why mingle with the masses early morning, when you can have that view from your bed at Longitude 131?

Room 15 out of 15.

Uluru in der Sprache der Aboriginals oder Ayers Rock, wie der Felsen allgemein bekannt ist

Welcome at Longitude 131 degrees. The Wasabigrass at the oysters was really yummy!!!
Angekommen ob per 4wheel-drive oder per Flieger, der Empfang ist königlich. Der Blick, das Getränk und die Snacks (in meinem Fall frische Austern mit Wasabigrass) sind einmalig. Dann geht´s die Treppe in Richtung Bungalow hinunter. Was einen erwartet ist …New York New York….Frankie Boy spielt auf. Bei der Durchquerung des Restaurants mit seinen locker vor den Panoramafenstern positionierten Tischen bleibe ich stehen und lausche den swingenden Rhythmen. Ich bin mir nicht sicher, ob es Absicht ist. Zumindest kommt mir die Musik recht laut vor.
Am Abend kehre ich in das stilvoll beleuchtete Restaurant zurück und es überkommt mich das gleiche Gefühl. “Ich finde es toll…”, denke ich mir. Aber empfinden die anderen Gäste genauso wie ich? Oder ist es zu laut?
Es ist zumindest gewagt!
Ja, aber nur wer wagt, der gewinnt!!! Dieser altbackene Spruch gewinnt hier eine völlig andere Bedeutung.
Wer also zu absoluter Ruhe bei stilvollem Ambiente und preisgekrönter Cuisine steht, der ist hier fehl am Platz.
Wer allerdings Musik mag, die gerade richtig temperiert ist und zwischen anregenden Gesprächen und emotionalen Momenten Platz findet, wer dazu preisgekrönte Speisen von Barramundi über Crayfisch bis zu Angusrind mag und sich an der Erfüllung außergewöhnlicher Getränkewünsche erfreuen kann (mein Wunsch nach meinem Lieblingssake wurde mir mit der Aussage “is it ok, that we serve it hot, sir?” und einem zufriedenen Lächelnd serviert), dem kann ich im roten Zentrum Australiens nur dieses Haus empfehlen.


Hier ein kleiner Tipp für diejenigen, die Mallorca “cool” erleben möchten. Das kleine Hotel Azul Playa, zwischen Palma und dem Playa de Palma gelegen (10 Minuten vom Flughafen entfernt) ist ein umgebautes Hostal, weswegen Bäder nachträglich in die Zimmer eingebaut werden mußten. Deswegen überzeugen diese nicht gerade durch ein reichhaltiges Platzangebot, fallen aber gegen andere Designhotels nicht ab. Die Balkone sind jedoch üppig. Einige Außenflächen übertreffen in Größe sogar die der Zimmer. Der Blick von einer der Terrassen über den ruhigen, gepflegten Strandabschnitt von Ciudad Jardin ist auf jeden Fall einige Euro extra wert. Außergewöhnlich gut ist auch das Restaurant mit seiner “chill out” Athmosphäre und der herrlich entspannenden Musik. Ich habe einen hervorragenden Service genossen, dazu die zweitbeste Paella in meinem Leben, eine außergewöhnlich gute Fischsuppe und eine mehr als zufriedenstellende Auswahl an spanischen Weinen. Jedoch…. Hände weg vom Sushi. Das kann der Koch nicht.






Von Hamburg nach Jakarta, dann Phuket und Naka Island. Weiter nach Sihanoukville, Kuala Lumpur und Sri Lanka. Von dort aus über Bangkok und Phnom Penh nach Hanoi, Bali und Singapur. Dies war meine Tour, von der ich in der letzten Woche zurückgekehrt bin.


